Kaum ein Land nimmt den Advent so ernst wie Österreich. Von Mitte November bis zum 24. Dezember – manche Märkte laufen bis zum 26. Dezember oder gar bis zum 6. Jänner – verwandeln sich Rathausplätze, Schlosshöfe und Seeufer in Christkindlmärkte, auf denen Punsch dampft, Maroni rösten und Bläser vom Kirchturm spielen. Allein Wien zählt weit über ein Dutzend Märkte, Salzburg pflegt einen der ältesten Europas, und in Tirol liefert die Bergkulisse das Postkartenmotiv. Wer nur ein Wochenende hat, braucht eine Vorauswahl.

Genau die liefert dieser Guide: die wichtigsten Märkte in Wien, Salzburg, Innsbruck, Graz und Linz, die schönsten Adventorte abseits der Städte von Steyr bis Rattenberg, dazu Traditionen von Punsch bis Krampus, eine Übersichtstabelle mit Terminen und Anreise, Unterkunftstipps und ein realistisches Budget. Den Anfang macht die Hauptstadt: Eine Übersicht des Reiseziels mit allen Unterkünften finden Sie auf unserer Seite zu Wien.

Wien: Christkindlmärkte zwischen Rathaus und Schönbrunn

Wien ist im Advent eine Stadt der kurzen Wege: Fast alle großen Märkte liegen an einer U-Bahn-Station, und am Wochenende fahren die Öffis die ganze Nacht. Rechnen Sie pro Markt mit ein bis zwei Stunden.

Christkindlmarkt am Rathausplatz

Der Wiener Christkindlmarkt vor dem neugotischen Rathaus ist der größte des Landes: rund 100 Stände, ein Herzerlbaum, ein Eislaufpfad zwischen den Bäumen des Rathausparks und der Adventkalender in den Fenstern der Rathausfassade. Geöffnet ist er von Mitte November bis zum 26. Dezember, täglich etwa 10 bis 21.30 Uhr, am Heiligen Abend bis 18 Uhr. Anreise: U2 Rathaus oder Straßenbahn 1, 71 und D. Am Wochenende wird es abends sehr voll; unter der Woche nach dem Mittagessen haben Sie den Platz zeitweise fast für sich.

Alpengast-Tipp: Die schönste Perspektive auf den Rathausplatz haben Sie von der Terrasse des Burgtheaters gegenüber. Und: Der Punschbecher ist ein Pfandbecher (ca. 4–5 €), den Sie an jedem Stand zurückgeben oder als Souvenir behalten können.

Schönbrunn und Belvedere

Der Weihnachtsmarkt im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn (U4 Schönbrunn) ist der eleganteste der Stadt, mit Kunsthandwerk statt Massenware und täglichen Konzerten. Er läuft bis zum 26. Dezember und geht in einen Neujahrsmarkt bis etwa 4. Jänner über – ideal für Reisen zwischen den Jahren. Vor dem Oberen Belvedere (Straßenbahn D) spiegelt sich das Barockschloss im Teich; der Markt ist kleiner, aber die Kombination mit Klimts „Kuss“ im Museum macht ihn zum perfekten Schlechtwetterprogramm.

Spittelberg, Karlsplatz, Freyung und Stephansplatz

Weniger touristisch geht es in den Biedermeiergassen des Spittelbergs im 7. Bezirk zu (U2/U3 Volkstheater), wo sich die Stände bis zum 23. Dezember zwischen Lokalen und Werkstätten verteilen. Am Karlsplatz bietet der Art Advent ausschließlich Kunsthandwerk und Bio-Gastronomie, mit Strohlandschaft für Kinder vor der Karlskirche. Der Altwiener Christkindlmarkt auf der Freyung beruft sich auf eine Markttradition seit 1772 und ist mit Krippen und Glasbläsern der historischste der Stadt. Klein, zentral und bis 26. Dezember geöffnet ist der Markt am Stephansplatz – am schönsten in der Dämmerung, wenn der Dom angestrahlt wird.

Salzburg: Advent zwischen Dom, Festung und Stiller Nacht

Salzburg ist die Adventstadt schlechthin – mit der Folge, dass die Altstadt an Adventwochenenden voller ist als im August und Hotels früh ausgebucht sind. Unter der Woche erleben Sie die Stadt dagegen ungewöhnlich stimmungsvoll. Eine Übersicht des Reiseziels finden Sie auf unserer Seite zu Salzburg.

Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz

Der Markt zwischen Dom und Residenz zählt zu den ältesten Adventmärkten der Welt – schon im 15. Jahrhundert ist hier ein Adventmarkt belegt. Rund 100 Stände verkaufen Christbaumschmuck, Lebkuchen und Salzburger Spezialitäten; den Unterschied macht das Rahmenprogramm mit Turmblasen vom Domturm, Chorgesang und Krampusläufen. Geöffnet etwa vom 20. November bis zum 1. Jänner. Vom Hauptbahnhof bringt Sie der Obus (Linien 3, 5, 6) in zehn Minuten hin, zu Fuß über die Salzach sind es 25 Minuten.

Stände des Salzburger Christkindlmarkts auf dem Domplatz
Der Salzburger Christkindlmarkt auf dem Domplatz gehört zu den ältesten Europas

Hellbrunn und Festung Hohensalzburg

Der Hellbrunner Adventzauber verwandelt den Park von Schloss Hellbrunn in einen Adventwald mit Hunderten Christbäumen, Adventkalender in der Schlossfassade und Streichelzoo – der familienfreundlichste Markt der Region, mit dem Bus 25 in 20 Minuten erreichbar. Auf der Festung Hohensalzburg findet an den Adventwochenenden ein kleiner Markt im Burghof statt; die Festungsbahn ist im Eintritt enthalten, der Blick über die verschneiten Dächer unschlagbar.

Stille Nacht in Oberndorf

Rund 20 Kilometer nördlich liegt Oberndorf, wo am 24. Dezember 1818 erstmals „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ erklang. Die Stille-Nacht-Kapelle steht an der Stelle der damaligen Kirche, das Museum daneben erzählt die Geschichte des Liedes; am Heiligen Abend um 17 Uhr versammeln sich Tausende zur Gedenkfeier. Die S-Bahn S3 braucht ab Salzburg Hauptbahnhof rund 25 Minuten.

Innsbruck: Bergweihnacht unter dem Goldenen Dachl

Keine andere Stadt kombiniert Adventmarkt und Hochgebirge so kompakt wie Innsbruck. Unter dem Namen „Bergweihnacht“ verteilen sich mehrere Märkte über die Stadt, alle zu Fuß oder mit der Hungerburgbahn erreichbar. Mehr dazu auf unserer Seite zu Innsbruck.

Altstadt und Marktplatz

Der Christkindlmarkt in der Altstadt drängt sich in die mittelalterlichen Gassen rund um das Goldene Dachl, mit dem riesigen Christbaum vor dem Prunkerker und der Märchengasse in der Kiebachgasse; geöffnet von Mitte November bis 23. Dezember. Probieren Sie hier Kiachl, das in Schmalz gebackene Tiroler Germteiggebäck mit Sauerkraut oder Preiselbeeren. Am Marktplatz an der Inn-Promenade läuft der Markt mit Riesenrad und Kinderprogramm bis zum 6. Jänner weiter.

Christkindlmarkt in der Innsbrucker Altstadt vor dem Goldenen Dachl bei Nacht
Christkindlmarkt vor dem Goldenen Dachl in der Innsbrucker Altstadt

Hungerburg und Kristallwelten

Der außergewöhnlichste Markt liegt auf der Hungerburg, 300 Höhenmeter über der Stadt: ein paar Stände, eine Krippe und der Blick über das beleuchtete Inntal bis zur Nordkette. Die Hungerburgbahn von Zaha Hadid startet am Congress und braucht acht Minuten (ca. 10–12 € hin und zurück). Rund 20 Minuten östlich (S-Bahn nach Wattens) laden die Swarovski Kristallwelten im Advent mit einem Lichterprogramm im Garten ein.

Graz, Linz, Steyr und die Adventorte abseits der Städte

Die kleineren Landeshauptstädte und einige Ortschaften haben Märkte, die den großen in nichts nachstehen – oft mit weniger Andrang und eigenwilligen Traditionen.

Graz: Eiskrippe und Aufsteirern-Advent

In Graz verteilt sich der Advent auf gut ein Dutzend Plätze der Welterbe-Altstadt. Herzstück ist der Christkindlmarkt am Hauptplatz, dessen Rathausfassade zum Adventkalender wird. Einzigartig ist die Eiskrippe im Arkadenhof des Landhauses: Seit 1996 schnitzen Künstler jedes Jahr eine lebensgroße Krippe aus rund 50 Tonnen Eis. Am Fuß des Schloßbergs präsentiert der Aufsteirern-Advent steirisches Handwerk, Kürbiskernöl und Volksmusik.

Linz: Hauptplatz und Volksgarten

Linz hat zwei sehr unterschiedliche Märkte: den klassischen Christkindlmarkt am barocken Hauptplatz rund um die Dreifaltigkeitssäule und den familienorientierten Weihnachtsmarkt im Volksgarten nahe dem Hauptbahnhof mit Märchenwald und Krippenausstellung. Eine Fahrt mit der steilen Pöstlingbergbahn zur beleuchteten Wallfahrtskirche rundet den Tag ab.

Steyr: Post vom Christkind

Steyr mit seinem gotischen Stadtplatz gilt im Advent als eine der schönsten Kleinstädte des Landes. Weltberühmt ist der Ortsteil Christkindl: Das Sonderpostamt Christkindl stempelt seit 1950 jedes Jahr rund zwei Millionen Briefe, das Weihnachtsmuseum zeigt Christbaumschmuck aus zwei Jahrhunderten. Der Christkindlmarkt am Stadtplatz läuft von Ende November bis 23. Dezember; an den Adventwochenenden fahren Nostalgiezüge der Steyrtalbahn. Von Linz sind es rund 50 Bahnminuten.

Hallstatt, Wolfgangsee, Mariazell, Rattenberg und Kufstein

Der Adventmarkt in Hallstatt findet nur an einem Wochenende Anfang Dezember statt – klein, aber vor See und Dachstein unvergesslich. Beim Wolfgangseer Advent sind die Märkte in St. Wolfgang, St. Gilgen und Strobl per Schiff verbunden, und auf dem See schwimmt eine riesige Friedenslichtlaterne. In Mariazell hängt vor der Basilika der größte Adventkranz der Welt mit zwölf Metern Durchmesser; die Anreise mit der Mariazellerbahn ab St. Pölten ist selbst ein Erlebnis. Rattenberg, die kleinste Stadt Österreichs, verzichtet an den Adventwochenenden komplett auf elektrisches Licht – nur Kerzen, Fackeln und Feuerkörbe erhellen die mittelalterliche Gasse. Und in Kufstein zieht der Weihnachtszauber auf die Festung hoch über dem Inn.

Die wichtigsten Märkte im Überblick

MarktOrtZeitraum ca.BesonderheitAnreise
Christkindlmarkt RathausplatzWienMitte Nov. – 26. Dez.Größter Markt des Landes, EislaufpfadU2 Rathaus, Straßenbahn 1, 71, D
Weihnachtsmarkt SchönbrunnWienMitte Nov. – 26. Dez., Neujahrsmarkt bis ca. 4. Jän.Kunsthandwerk vor SchlosskulisseU4 Schönbrunn
Christkindlmarkt Dom- und ResidenzplatzSalzburgca. 20. Nov. – 1. Jän.Einer der ältesten Europas, TurmblasenObus 3, 5, 6 ab Hauptbahnhof
Hellbrunner AdventzauberSalzburgMitte Nov. – 24. Dez.Adventwald, FamilienBus 25 ab Zentrum
Bergweihnacht Altstadt / MarktplatzInnsbruckMitte Nov. – 23. Dez. / 6. Jän.Goldenes Dachl, Kiachl, RiesenradZu Fuß vom Hauptbahnhof
Christkindlmarkt Hauptplatz & EiskrippeGrazMitte Nov. – 24. Dez.Eiskrippe im LandhaushofStraßenbahn 1, 3, 6, 7
Christkindlmarkt Hauptplatz / VolksgartenLinzMitte Nov. – 23./24. Dez.Barockplatz, MärchenwaldStraßenbahn 1, 2 ab Hauptbahnhof
Christkindlmarkt & Postamt ChristkindlSteyrEnde Nov. – 23. Dez.Sonderpostamt, WeihnachtsmuseumBahn ab Linz ca. 50 Min.
Wolfgangseer AdventSt. Wolfgang, St. Gilgen, StroblAdventwochenendenSchiffsverbindung, schwimmende LaterneBus 150 ab Salzburg
Mariazeller AdventMariazellAdventwochenendenGrößter Adventkranz der WeltMariazellerbahn ab St. Pölten
Rattenberger AdventRattenberg (Tirol)AdventwochenendenOhne elektrisches LichtBahn ab Innsbruck ca. 35 Min.
Weihnachtszauber FestungKufsteinAdventwochenendenMarkt in der FestungBahn ab Innsbruck ca. 45 Min.

Die Termine ändern sich jährlich leicht; prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Öffnungstage, besonders bei den Wochenendmärkten.

Traditionen: Punsch, Maroni, Krampus und Christkind

Das wichtigste Getränk ist nicht der Glühwein, sondern der Punsch: Tee, Fruchtsaft, Rum oder Wein und Gewürze, in Dutzenden Varianten von Orangen- bis Turbopunsch – letzterer mit deutlich mehr Alkohol. Glühwein gibt es natürlich auch, meist rot oder weiß. Rechnen Sie mit ca. 4–6 € pro Becher plus Pfand. Dazu gehören heiße Maroni vom Standl (ca. 4–5 €), Kiachl in Tirol, Käsekrainer sowie Lebkuchen und die halbmondförmigen Vanillekipferl, mit denen jede österreichische Weihnachtsbäckerei beginnt.

Am 5. Dezember, dem Vorabend des Nikolaustags, laufen vor allem in Salzburg, Tirol und der Steiermark die Krampusse: zottelige Gestalten mit geschnitzten Holzmasken, Glocken und Ruten, die zu Hunderten durch die Orte ziehen. Die verwandten Perchtenläufe finden eher in den Rauhnächten nach Weihnachten statt. Musikalisch prägt das Adventsingen die Zeit; das Salzburger Adventsingen im Großen Festspielhaus ist meist Monate im Voraus ausverkauft. Und die Geschenke bringt am 24. Dezember nicht der Weihnachtsmann, sondern das Christkind – daher der Name Christkindlmarkt.

Alpengast-Tipp: Bei einem Krampuslauf bleiben Sie hinter den Absperrungen: Die Krampusse dürfen traditionell mit der Rute zulangen, und das Gedränge ist erheblich. Familien mit kleinen Kindern wählen besser die Kinderkrampusläufe am Nachmittag.

Wo übernachten? Städte und Regionen im Vergleich

Im Advent gelten in Wien und Salzburg Hochsaisonpreise, die an Wochenenden das Sommerniveau erreichen. Wer Sonntag bis Donnerstag reist, spart oft ein Drittel. Orientierungswerte pro Nacht im Doppelzimmer:

Ort / LageCharakterGut fürPreis pro Nacht (Doppelzimmer)
Wien, Innere Stadt und JosefstadtZentral, Rathausplatz und Freyung zu Fuß, KaffeehäuserErstbesucher, kurze Wegeca. 150–280 €
Wien, Neubau und MariahilfKreativ, Spittelberg vor der Tür, viele LokaleKleineres Budgetca. 100–180 €
Salzburg, Altstadt und NonntalBarock, Christkindlmarkt fußläufig, sehr gefragtRomantik, Kulturprogrammca. 160–300 €
Innsbruck, Altstadt und SaggenAlpin-urban, Bergweihnacht und Hungerburgbahn nahKombination mit Skitagca. 120–220 €
Graz und Linz, InnenstadtEntspannt, weniger Andrang, gute GastronomieZweitbesucher, Familienca. 90–170 €
Salzkammergut, Gasthof oder Pension am SeeLändlich, Wolfgangseer Advent, oft mit HalbpensionRuhe, Winterwandernca. 100–180 €

Buchen Sie Adventwochenenden in Wien und Salzburg möglichst schon im Spätsommer. In den Skiorten Tirols und des Salzburger Landes ist der Advent dagegen Vorsaison: Ein Wellnesshotel oder Gasthof in Kitzbühel, Zell am See oder St. Anton kostet vor Weihnachten deutlich weniger als in den Ferien danach, und die ersten Pisten öffnen meist Anfang Dezember.

Praktische Informationen

Anreise und Reisen zwischen den Städten

Das Rückgrat jeder Adventrundreise ist die Westbahnstrecke: Der ÖBB Railjet verbindet Wien Hauptbahnhof mit Linz in rund 1 Stunde 15 Minuten, mit Salzburg in 2 Stunden 20 Minuten und mit Innsbruck in gut 4 Stunden. Die private Westbahn fährt dieselbe Strecke ab Wien Westbahnhof, meist günstiger. Nach Graz brauchen Sie über den Semmering rund 2 Stunden 35 Minuten. Sparschiene-Tickets gibt es ab ca. 10–20 € pro Strecke, wenn Sie Wochen im Voraus buchen; der Standardpreis Wien–Salzburg liegt bei ca. 55–70 €. Das Klimaticket Österreich ist ein Jahresticket für Einheimische und rechnet sich für Besucher nicht. Flüge landen in Wien-Schwechat (CAT oder S7 in die Stadt), Salzburg (Obus 2 zum Hauptbahnhof) oder Innsbruck (Bus F ins Zentrum); München ist mit direkten Zügen in 1,5 bis 2 Stunden eine gute Alternative für Salzburg und Innsbruck.

Öffis in den Städten

In Wien kostet die 24-Stunden-Karte ca. 8 €, die 72-Stunden-Karte ca. 17 €; alle Märkte liegen in der Kernzone. Salzburg und Innsbruck erkunden Sie zu Fuß, ergänzt durch Obus beziehungsweise Straßenbahn (Einzelfahrt ca. 2–3 €). Salzburg Card und Innsbruck Card beinhalten Öffis und Bergbahnen und rechnen sich ab zwei Attraktionen pro Tag. Ein Auto ist im Advent in allen Innenstädten hinderlich; Garagen kosten ca. 25–40 € pro Tag.

Reisezeit, Wetter und Budget

Am stimmungsvollsten sind das zweite und dritte Adventwochenende, wenn alle Märkte geöffnet sind und in den Alpenstädten Schnee wahrscheinlich wird. Rechnen Sie in Wien mit 0 bis 5 Grad, in Innsbruck und Salzburg mit Minusgraden am Abend – warme Schuhe sind wichtiger als der dickste Mantel. Nach dem 26. Dezember sind nur noch Salzburg, Schönbrunn und der Innsbrucker Marktplatz geöffnet.

Posten (Adventwochenende, 2 Nächte, pro Person)SparsamKomfortabel
Bahn hin und zurückca. 30–50 €ca. 80–140 €
Unterkunft, 2 Nächte im halben Doppelzimmerca. 110–180 €ca. 220–320 €
Essen, Punsch und Maronica. 70–100 €ca. 140–200 €
Öffis und Bergbahnenca. 15–25 €ca. 40–60 €
Eintritte (Museen, Festung, Konzert)ca. 15–30 €ca. 60–120 €
Gesamtca. 240–385 €ca. 540–840 €

Alpengast-Tipp: Verbinden Sie Adventmarkt und Skitag: Von Innsbruck erreichen Sie die Axamer Lizum oder den Stubaier Gletscher mit dem Skibus in unter einer Stunde, von Salzburg liegen Zell am See und Bad Gastein rund 1,5 Bahnstunden entfernt. Vormittags Piste, abends Punsch unter dem Goldenen Dachl.

Ob ein Wochenende in Wien, ein stiller Adventabend auf dem Salzburger Domplatz oder die Bergweihnacht in Innsbruck – die Alpengast-Redaktion empfiehlt, sich für eine Stadt zu entscheiden und sie in Ruhe zu erleben, statt in drei Tagen durch halb Österreich zu hetzen. Passende Unterkünfte für Ihr Adventwochenende, vom Stadthotel in Wien bis zum Gasthof am Wolfgangsee, finden Sie in unserer Hotelübersicht.