Kaum eine Region Österreichs bündelt so viel Hochgebirge auf so kleinem Raum wie der Pinzgau: Morgens frühstücken Sie am Ufer des Zeller Sees auf 750 Metern, mittags stehen Sie auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe dem Großglockner gegenüber, und am nächsten Tag knirscht auf dem Kitzsteinhorn Firn unter den Sohlen. Dazwischen liegen 36 Kehren der Großglockner Hochalpenstraße, zwei Stauseen in einer Felsenwelt auf 2.000 Metern und die höchsten Wasserfälle Mitteleuropas. Der Nationalpark Hohe Tauern beginnt praktisch hinter dem Ortsschild.
Dieser Guide der Alpengast-Redaktion führt Sie über die Hochalpenstraße, an den See und auf die Schmittenhöhe, nach Kaprun mit Kitzsteinhorn und Hochgebirgsstauseen, in den Nationalpark und zu den Krimmler Wasserfällen. Dazu kommen eine Tabelle der Orte, in denen Sie übernachten können, die Anreise mit Bahn, Bus und Flugzeug sowie Hinweise zu Saison und Budget. Alle Unterkünfte der Region finden Sie auf unserer Seite zu Zell am See-Kaprun.
Die Großglockner Hochalpenstraße: 48 Kilometer Alpenpanorama
Die 1935 eröffnete Großglockner Hochalpenstraße verbindet Bruck an der Großglocknerstraße im Salzburger Pinzgau mit Heiligenblut in Kärnten. Auf 48 Kilometern und in 36 nummerierten Kehren klettert sie von rund 800 Metern bis auf 2.504 Meter am Hochtor, dem höchsten Punkt der Durchgangsstrecke. Wer sie nur abfährt, hat das Wesentliche verpasst: Planen Sie mindestens fünf bis sechs Stunden mit Stopps ein, besser einen ganzen Tag.
Von Fusch über das Fuscher Törl zur Edelweißspitze
Hinter Fusch passieren Sie die Mautstelle Ferleiten (ca. 1.150 m), dann beginnt der eigentliche Anstieg durch den Bergwald bis zur Baumgrenze am Piffkar. Am Fuscher Törl (2.428 m) öffnet sich erstmals der Blick nach Süden auf die Glocknergruppe; die kleine Gedenkstätte für die beim Bau verunglückten Arbeiter lohnt einen Halt. Direkt am Törl zweigt die zwei Kilometer lange, gepflasterte Stichstraße zur Edelweißspitze ab: Mit 2.571 Metern ist sie der höchste mit dem Auto erreichbare Punkt der Strecke, und vom Aussichtsturm zählen Sie an klaren Tagen über dreißig Dreitausender. Die Parkplätze oben sind knapp, Wohnmobile müssen unten bleiben.
Kaiser-Franz-Josefs-Höhe: Großglockner, Pasterze und Murmeltiere
Nach dem Hochtor-Tunnel senkt sich die Straße auf die Kärntner Seite; bei Guttal zweigt die neun Kilometer lange Gletscherstraße zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe (2.369 m) ab, dem Höhepunkt jeder Fahrt. Hier stehen Sie dem Großglockner (3.798 m), dem höchsten Berg Österreichs, direkt gegenüber, und zu Ihren Füßen liegt die Pasterze, mit rund acht Kilometern noch immer der längste Gletscher der Ostalpen, obwohl er seit 1850 mehr als die Hälfte seiner Fläche verloren hat. Das Besucherzentrum mit Ausstellungen zu Gletscher und Straßenbau ist im Mauttarif enthalten. Auf den Wiesen rund um das Parkhaus leben Murmeltiere, die sich am Vormittag am zuverlässigsten zeigen. Wer Zeit hat, steigt über den Gamsgrubenweg Richtung Sandersee ab: ein bis zwei Stunden, festes Schuhwerk vorausgesetzt.

Maut, Öffnungszeiten und der beste Zeitpunkt
Die Tageskarte kostet für einen Pkw ca. 45–48 €, für ein Motorrad ca. 32–35 €; wer online bucht, spart ein paar Euro. Geöffnet ist die Straße je nach Schneelage von Anfang Mai bis Anfang November, im Hochsommer etwa von 5:30 bis 21:30 Uhr, in den Randmonaten kürzer; nachts bleibt sie gesperrt. Der wichtigste Rat betrifft die Tageszeit: Fahren Sie früh. Zwischen 10 und 14 Uhr stauen sich an schönen Wochenenden im Juli und August die Autos vor der Mautstelle, während am Nachmittag häufig Quellwolken die Gipfel verhüllen. Wer um 7 Uhr in Fusch startet, hat Kehren, Licht und Murmeltiere fast für sich.
Alpengast-Tipp: Prüfen Sie am Vorabend die Webcams an Fuscher Törl und Franz-Josefs-Höhe. Bei geschlossener Wolkendecke über 2.000 Metern lohnt die Maut nicht; verschieben Sie die Fahrt um einen Tag und gehen Sie stattdessen an den See. Nehmen Sie auch im Hochsommer Jacke und Haube mit: Am Hochtor ist es oft zehn bis fünfzehn Grad kälter als in Zell am See.
Mit dem Rad, dem Bus oder hinüber nach Heiligenblut
Radfahrer zahlen keine Maut: Von Bruck bis zum Hochtor sind es rund 1.700 Höhenmeter bei 6 bis 9 Prozent Steigung, E-Bike-Verleih gibt es in Zell am See, Bruck und Fusch. Wer nicht selbst fahren möchte, nutzt im Sommer den Glocknerbus, der ab Zell am See über Bruck und Fusch zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe verkehrt, meist mit einer Fahrt am Vormittag und der Rückfahrt am Nachmittag. Auf der Kärntner Seite lohnt der Abstecher nach Heiligenblut (1.288 m): Die gotische Wallfahrtskirche St. Vinzenz mit dem Großglockner im Hintergrund ist eines der meistfotografierten Motive Österreichs, und die Gasthäuser im Ort sind der richtige Platz für eine späte Jause vor der Rückfahrt nach Norden.
Zell am See: Der See und die Schmittenhöhe
Zell am See liegt auf einer Halbinsel, die von Westen in den knapp vier Kilometer langen Zeller See ragt. Die kompakte Altstadt mit der romanischen Stadtpfarrkirche St. Hippolyt und dem Vogtturm ist in einer halben Stunde durchschritten; ihre Qualität liegt in der Lage zwischen Wasser und Berg.
Seepromenade, Schifffahrt und Baden
Die Seepromenade führt vom Elisabethpark an der Bahnhofsseite bis zum Strandbad im Süden und ist der Ort für den Abendspaziergang mit Blick auf das Kitzsteinhorn. Die Zeller Schifffahrt verkehrt von Mai bis Oktober mit Rundfahrten von etwa 45 Minuten (ca. 15–18 €) und verbindet Zell mit Thumersbach und Schüttdorf. Baden lohnt sich ab Ende Juni: Der See erreicht im Hochsommer 20 bis 23 Grad und hat Trinkwasserqualität. Strandbäder gibt es in Zell am See, Thumersbach und Schüttdorf, Eintritt ca. 5–7 €, mit der Sommerkarte frei. Am ruhigsten ist das Thumersbacher Ostufer, das nachmittags am längsten Sonne hat.
Schmittenhöhe: Der Zeller Hausberg
Die Schmittenhöhe (1.965 m) ist der Aussichtsberg der Region. Die Schmittenhöhebahn bringt Sie in acht Minuten zum Gipfel, alternativ fahren Sie ab der Altstadt mit dem cityXpress zur Mittelstation und weiter mit dem Sessellift. Oben steht die Elisabethkapelle von 1904, und der Rundblick reicht vom Steinernen Meer über die Kitzbüheler Alpen bis zur Glocknergruppe und zum Kitzsteinhorn. Der Pinzgauer Spaziergang, eine der schönsten Höhenwanderungen des Landes, startet hier und führt in fünf bis sechs Stunden nach Saalbach; wer weniger vorhat, nimmt die Sisi-Rundwege von etwa einer Stunde. Berg- und Talfahrt kosten ca. 38–42 €, Gäste mit Sommerkarte fahren gratis.
Kaprun: Kitzsteinhorn, Stauseen und Klamm
Sieben Kilometer südwestlich liegt Kaprun am Eingang des Kapruner Tals, das tief in die Glocknergruppe schneidet. Der Ort ist kleiner und ruhiger als Zell, hat aber mit dem Kitzsteinhorn den einzigen Gletscher im Salzburger Land, auf dem fast ganzjährig Ski gefahren wird.
Gipfelwelt 3000 und TOP OF SALZBURG
Der Weg nach oben führt durchgehend aus dem Ort: Die MK Maiskogelbahn startet in Kaprun, die 3K K-onnection schwebt hinüber zum Kitzsteinhorn, und Gletscherjet 3 und 4 bringen Sie zur Bergstation Gipfelwelt 3000 auf 3.029 Metern; alternativ fahren Sie mit dem Auto oder dem Bus 660 zur Talstation Kitzsteinhorn. Oben führt der 360 Meter lange Nationalpark-Stollen zur Panoramaplattform TOP OF SALZBURG, dem höchsten Aussichtspunkt des Bundeslandes: Der Großglockner steht zum Greifen nah, das Panorama reicht bis zum Großvenediger. In der ICE ARENA wird bis Anfang Juli gerodelt, Skifahren ist in der Regel von Oktober bis Anfang Juli möglich. Ohne Sommerkarte kostet das Ticket ca. 60–70 €; oben ist es auch im August selten wärmer als fünf Grad.
Hochgebirgsstauseen Mooserboden
Das zweite Ziel im Tal sind die Hochgebirgsstauseen der Verbund-Kraftwerke. Vom Kesselfall-Alpenhaus (Endstation Bus 660) fahren Sie mit Bussen zum Lärchwand-Schrägaufzug, dem größten offenen Schrägaufzug Europas, und weiter über den Wasserfallboden zum Mooserboden auf 2.036 Metern. Zwischen den Staumauern Moosersperre und Drossensperre liegt der türkisfarbene See vor dem Karlingerkees; Führungen durch das Innere der Mauer starten stündlich. Geöffnet von Ende Mai bis Mitte Oktober, die Fahrt kostet ca. 30–35 € und dauert eine gute Stunde je Richtung, mit der Sommerkarte ist sie inbegriffen.
Sigmund-Thun-Klamm und Tauern Spa
Am Ortsrand hat sich die Kapruner Ache auf 320 Metern Länge bis zu 32 Meter tief in den Fels geschnitten. Die Sigmund-Thun-Klamm wird auf Holzstegen durchwandert, oben wartet der Klammsee mit Rundweg; Eintritt ca. 6–8 €, geöffnet Mai bis Oktober. Für Regentage gibt es das Tauern Spa am Ortseingang mit Thermalbecken, Saunawelt und Panoramapool Richtung Kitzsteinhorn, Tageskarte ca. 40–50 €, ab etwa 17 Uhr günstiger.
Nationalpark Hohe Tauern und Krimmler Wasserfälle
Mit 1.856 Quadratkilometern über drei Bundesländer ist der Nationalpark Hohe Tauern das größte Schutzgebiet der Alpen. Für Gäste in Zell am See-Kaprun sind vor allem die Täler südlich der Salzach interessant: Kapruner, Fuscher und Rauriser Tal, weiter westlich Stubachtal und Habachtal.
Ranger-Touren
Von Juni bis September bietet das Nationalpark-Programm täglich geführte Wanderungen mit Rangern, von der leichten Familientour zu den Murmeltieren bis zur Gletscherwanderung an der Pasterze. Die Touren dauern drei bis sieben Stunden, kosten mit Gästekarte häufig nichts oder nur einen Unkostenbeitrag und müssen am Vortag angemeldet werden. Besonders eindrücklich sind die Wildtierbeobachtungen im Habachtal und die Tour zu den Bartgeiern in Rauris.
Krimmler Wasserfälle: 380 Meter in drei Stufen
Am westlichen Ende des Pinzgaus stürzt die Krimmler Ache in drei Stufen 380 Meter in die Tiefe, die höchsten Wasserfälle Mitteleuropas. Der Wasserfallweg führt in rund vier Kilometern und 430 Höhenmetern an mehreren Aussichtskanzeln vorbei bis zum oberen Fall; bis zur ersten Kanzel sind es zehn Minuten, für den gesamten Weg planen Sie eineinhalb Stunden hinauf und eine hinunter. Eintritt ca. 10–12 €, im Winter gesperrt. Von Zell am See erreichen Sie Krimml mit der Pinzgauer Lokalbahn in etwa eineinhalb Stunden plus Bus oder 30 Minuten Fußweg, mit dem Auto in einer guten Stunde über die B168.
Alpengast-Tipp: Die Zell am See-Kaprun Sommerkarte erhalten Sie von Mitte Mai bis Mitte Oktober kostenlos, wenn Sie in einem Partnerbetrieb übernachten, also in den meisten Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen der Region. Enthalten sind unter anderem Schmittenhöhebahn, Kitzsteinhorn, Hochgebirgsstauseen, Schifffahrt, Strandbäder, Sigmund-Thun-Klamm und viele Nationalpark-Touren. Nach zwei Bergfahrten hat sich ein eventueller Aufpreis amortisiert; fragen Sie vor der Buchung ausdrücklich nach.
Wo übernachten? Die Orte im Vergleich
Alle Orte der Region liegen keine zwanzig Autominuten voneinander entfernt. Trotzdem prägt die Wahl Ihren Urlaub: Wer abends am See flanieren will, wohnt anders als der Radfahrer, der um sieben Uhr an der Mautstelle stehen möchte.
| Ort | Charakter | Gut für | Preis pro Nacht (Doppelzimmer) |
|---|---|---|---|
| Zell am See Zentrum / Seeufer | Altstadt, Promenade, Bahnhof und Schmittenhöhebahn fußläufig, im Sommer lebhaft | Erstbesucher, Bahnreisende, Seeblick | ca. 130–260 € |
| Schüttdorf | Südlich des Sees, flach, große Hotels und Appartements, Strandbad und Radwege | Familien, Radfahrer, Preisbewusste mit Auto | ca. 100–180 € |
| Thumersbach | Ruhiges Ostufer, Villen und Pensionen, Sonne bis abends, Schiff in die Stadt | Ruhesuchende, Blick auf Zell und Schmittenhöhe | ca. 110–200 € |
| Kaprun | Dorfcharakter, Nähe zu Kitzsteinhorn, Stauseen und Tauern Spa | Wanderer, Gletscherbesuch, Wellnesshotels | ca. 110–220 € |
| Bruck an der Großglocknerstraße | Einfacher Ort am Straßenbeginn, Gasthöfe und Bauernhöfe, Bahnhof | Großglockner-Fahrer, Motorradfahrer, kleines Budget | ca. 80–140 € |
| Fusch an der Großglocknerstraße | Letztes Dorf vor der Mautstelle, Gasthöfe und Pensionen, Ruhe | Frühstarter Richtung Hochtor, Rennradfahrer | ca. 70–130 € |
Die Preise gelten für Juni bis September; im Juli und August liegen sie am oberen Rand. Typisch sind Frühstückspensionen und Gasthöfe mit Halbpension, dazu viele Ferienwohnungen und einige große Wellnesshotels in Kaprun und am Seeufer. Bauernhöfe mit Zimmervermietung finden Sie vor allem in Bruck, Fusch und an den Hängen über Thumersbach.
Anreise und Mobilität vor Ort
Mit Bahn und Flugzeug
Zell am See liegt an der Salzburg-Tiroler-Bahn. Von Salzburg Hauptbahnhof fahren Railjet und Regionalzüge über Bischofshofen in ca. 1 Stunde 30 Minuten, von Innsbruck über Wörgl und Kitzbühel in ca. 1 Stunde 45 Minuten, von Wien in gut 4 Stunden. Der Bahnhof liegt direkt am See, fünf Gehminuten von der Altstadt. Wer mit der Westbahn kommt, steigt in Salzburg auf die ÖBB um; das Klimaticket gilt in Regionalzügen, Postbussen und auf der Pinzgauer Lokalbahn. Vom Gasteinertal, etwa nach einem Aufenthalt in Bad Gastein, erreichen Sie Zell über Schwarzach-St. Veit in rund einer Stunde. Der nächste Flughafen ist Salzburg (rund 90 Kilometer, ca. 1 Stunde 15 Minuten mit dem Auto über Tauernautobahn und B311, ca. 2 Stunden mit dem Zug); Innsbruck und München liegen 150 beziehungsweise 200 Kilometer entfernt. Flughafentransfers ab Salzburg kosten ca. 40–60 € pro Person.
Vor Ort: Lokalbahn, Bus 660 und Auto
Die Pinzgauer Lokalbahn, eine Schmalspurbahn, fährt vom Bahnhof Zell am See in rund eineinhalb Stunden durch den Oberpinzgau bis Krimml, nimmt Räder mit und ist der klassische Zubringer zu den Wasserfällen. Der Postbus 660 verbindet Zell am See halbstündlich bis stündlich mit Kaprun, der Talstation Kitzsteinhorn und dem Kesselfall-Alpenhaus; die Linie 670 fährt über Bruck nach Fusch, im Sommer als Glocknerbus weiter zur Franz-Josefs-Höhe. Ein eigenes Auto ist für die Hochalpenstraße bequem, im Ort aber eher hinderlich: Parkplätze am See sind knapp und gebührenpflichtig, und für Kitzsteinhorn, Stauseen und Krimml funktioniert der öffentliche Verkehr gut. Radwege führen um den See und entlang der Salzach auf dem Tauernradweg.
Beste Reisezeit und Budget
Von Mai bis Oktober
Die Sommersaison beginnt Mitte Mai mit der Öffnung der Hochalpenstraße und der Sommerkarte und endet Mitte Oktober. Im Mai und Juni liegen auf den Höhenwegen noch Altschneefelder, dafür blühen die Almen, die Wasserfälle führen am meisten Wasser und die Preise sind moderat. Juli und August sind Hochsaison mit warmem See, vollen Straßen und Nachmittagsgewittern: Starten Sie Bergtouren früh und seien Sie um 14 Uhr wieder unter der Baumgrenze. Der September ist für viele die beste Zeit: stabile Hochdrucklagen, klare Fernsicht auf der Hochalpenstraße, noch badetauglicher See und Almabtriebe in den Dörfern. Der Oktober bringt Lärchengold und leere Wege, die Bahnen schließen jedoch nach und nach, und ab November ist die Hochalpenstraße wintergesperrt.
Was kostet der Sommerurlaub?
Für zwei Personen im Doppelzimmer mit Frühstück in einer guten Pension oder einem Dreisternehotel rechnen Sie mit ca. 110–180 € pro Nacht, in Vier-Sterne-Häusern mit Halbpension und Wellness mit ca. 220–380 €. Ein Tagesgericht im Gasthof kostet ca. 14–20 €, ein Abendessen mit Getränken ca. 30–45 € pro Person, die Jause auf der Alm ca. 12–18 €. Dazu kommen die Großglockner-Maut und, ohne Sommerkarte, Bergbahnen von ca. 35–70 € pro Fahrt; die Ortstaxe beträgt rund 2–3 € pro Person und Nacht. Ein Paar mit Auto kommt in der Mittelklasse auf ca. 250–350 € pro Tag; mit Sommerkarte, Bahnanreise und Pension deutlich weniger.
Alpengast-Tipp: Buchen Sie für Juli und August mindestens drei Monate im Voraus, insbesondere Seeblick in Zell am See und Familienappartements in Kaprun. Wer flexibel ist, wählt die zweite Septemberhälfte: Die meisten Betriebe wechseln dann in die Nebensaison, die Sommerkarte gilt noch, und die Hochalpenstraße zeigt sich bei Herbstluft am klarsten.
Ob Gasthof in Fusch als Basis für die Hochalpenstraße, Pension in Thumersbach mit Seeblick oder Wellnesshotel in Kaprun nach dem Gletschertag: Auf Alpengast.at finden Sie geprüfte Unterkünfte in allen Orten der Region. Stöbern Sie in unserer Hotelübersicht und planen Sie Ihren Sommer in den Hohen Tauern.